Partner organisation logos
Partner-Organisationen:
Diese Seite wurde mit finanzieller Unterstützung ("Educational Grant") von RB Pharmaceuticals Ltd, eine tochtergesellschaft der Indivior PLC, entwickelt

Therapievorteile maximieren

Mann, der über die Ziele seiner Heroinbehandlung nachdenkt

Eine wichtige Methode, um sicherzustellen, dass du das Bestmögliche aus deiner Therapie herausholst, ist es dir Ziele zu setzen. Du kannst das allein oder zusammen mit deinem Arzt oder Sozialarbeiter oder mit einer Selbsthilfegruppe wie JES tun. Auf jeden Fall solltest du deinem Arzt deine Ziele mitteilen, damit er dir helfen kann, diese zu erreichen.

Um diese wichtigen Tipps später noch einmal zu lesen oder sie mit anderen zu teilen, drucke diese Seite aus oder lade die Broschüre „Meine Behandlung Meine Wahl“ herunter.

Wichtig ist, dass du gegenüber deinem Arzt offen sein kannst – Wenn du bei einem guten Arzt in Behandlung bist, wird er deine Offenheit und Ehrlichkeit hoffentlich anerkennen. Wenn du spürst, dass du kein Vertrauen zu deinem Arzt aufbauen kannst, oder er/sie Ausrutscher nur mit Sanktionen beantwortet, solltest du vielleicht einen Arztwechsel in Erwägung ziehen. Vertrauen ist für beide Seiten wichtig. Wenn man dir Vertrauen entgegenbringt, wird es dir leichter fallen, auch anderen zu vertrauen.

Kein übertriebener Ehrgeiz – du planst vielleicht, ein großes Stück weiter zu sein als heute. Wichtig ist, dass du dir Ziele setzt die realistisch und umsetzbar sind. Wenn du dir überzogene Ziele setzt, und diese nicht erreichst, kann dies negative Auswirkungen auf den Behandlungsverlauf haben und dich unnötig frustrieren. Wichtig ist, dass du dir keine Ziele von Außen aufdrücken lässt, von denen du meinst, sie nicht erreichen zu können oder zu wollen.

Du könntest dir auch Zeiträume festlegen, wann du deine Ziele erreichen willst. Aber bleib immer flexibel.

Manche schreiben ihre Ziele auf. Vielleicht ist dies eine gute Möglichkeit für dich.

Beginne mit kleinen Zielen, die für dich zu erreichen sind, bevor du große Ziele angehst.

Die Erfolgserlebnisse werden wir das Vertrauen geben, die nächsten Aufgaben und Ziele anzugehen. Hier noch ein paar kleine Tipps:

Sei geduldig – Wenn du über viele Jahre Opiate konsumiert hast, kannst du nicht erwarten, dass sich alles über Nacht wieder erledigt hat. Wichtig ist, dass du dich auf den Weg gemacht hast.

Bleib realistisch – Es gibt keine Zauberpille; die Fortschritte können langsam sein und du wirst vielleicht auch Rückschläge erleben. Wichtig ist, dass du dein letztendliches Ziel im Auge behältst und dich daran erinnerst, wie weit du schon gekommen bist.

Sei fair zu dir selbst – Rückschläge und Ausrutscher sind Bestandteile des Wegs. Manchmal ist man selbst sein schärfster Kritiker. Achte darauf, dass du dich nicht selber niedermachst, weil du irgendwelchen Zielen und Idealen anderer gerecht werden willst. Wichtig ist, dass du versuchst, dich vor einer Entscheidung gut zu informieren. Z. B. auf dieser Webseite. Erkenne deine Leistungen an, egal wie klein sie sind und akzeptiere auch Momente der Schwäche. Jeder zeigt Schwächen.

Sei gut informiert – So kannst du vielleicht besser verstehen, was während der Substitution mit deinem Körper und deiner Psyche passiert. Scheu dich nicht auch anderen Substituierten Fragen zu ihren Erfahrungen zu stellen.

Betroffene reden offen über ihre Erfahrungen während der Therapie. Finde heraus, wie sie es geschafft haben.