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Stefans und Andreas Geschichte

Stefan und Andrea Geschichte

Obwohl sie aus sehr unterschiedlichen Verhältnissen stammen - Stefans Eltern sind Alkoholiker, Andrea wuchs in einem "richtig normalen Elternhaus" auf - wurden beide früh heroinabhängig.

Andrea langweilte sich in ihrer Kleinstadt, wo die Menschen, die ihr "bunt und interessant" erschienen, Gras rauchten und Drogen nahmen. Mit 16 begann ihr 25 Jahre dauernder Kampf mit Heroin. Währenddessen erinnert sich Stefan: "Ich hab' über drei, vier Jahre so ziemlich alles durchprobiert." Dann ging es ihm eines Tages schlecht, als er aufwachte, und das einzige, was ihm half, war, mehr Drogen zu nehmen. "Eigentlich habe ich erst an dem Punkt gemerkt, dass ich eine körperliche Abhängigkeit entwickelt habe."

Um die Abhängigkeit zu finanzieren, wurde Stefan kriminell und endete im Gefängnis. Seine Therapie war anfangs eine ziemlich bedeutungslose Geste für das Gericht, aber "ich bin eben in Substitutionsbehandlung geblieben seitdem." Andrea dagegen begann eine Therapie, als ihre Kontaktperson mit dem Dealen aufhörte und ihr Leben schwierig wurde. Trotz ihrer Skepsis einer Therapie gegenüber "habe ich es dann einfach mal versucht und bin dann gleich zum Arzt."

Stefan und Andrea lernten sich bei einer Gruppe für Drogensüchtige kennen, während sie gemeinnützige Arbeit leisteten. Dort fand er eine neue Richtung: "Ich habe mich da engagiert und habe das mittlerweile auch zum Beruf gemacht." Aus einer Bekanntschaft wurde bald Liebe ,und inzwischen sind die beiden verheiratet.

Sie sind immer noch entsetzt wie wenig Informationen es über Drogensucht gibt. Die Menschen müssen erfahren, "welche unterschiedlichen Therapiemöglichkeiten es gibt." Die Therapie hat Stefan und Andrea ein neues Leben ermöglicht, das "nicht mehr ganz so chaotisch und hektisch ist wie vorher." Und daran wollen sie auf keinen Fall etwas ändern: "Ich möchte, dass alles so bleibt wie es ist. Ja, genau." "

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