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Katrins Geschichte

Katrins Erfahrungsbericht: Mein Sieg über das Heroin

Katrin begann Heroin zu konsumieren, als sie ungefähr 12 war. Anfangs nur gelegentlich: „Man hat ja auch nicht so das Taschengeld dazu.“ Eine schlimme Tragödie in ihrem Leben führte dazu, dass sie immer häufiger zu Heroin griff: „Ich hab so stark konsumiert, dass ich gar nicht mehr ansprechbar war. Sobald ich wieder klar war, hab' ich mir den nächsten Schuss gesetzt.“

Katrin erzählte ihrer Mutter von ihrer Abhängigkeit. „Ich habe versehentlich die Arterie getroffen, und meine Hand ist angeschwollen. Zu diesem Zeitpunkt waren zwei Bekannte von mir im Krankenhaus. Bei einem sollte das Bein amputiert werden, bei dem anderen der Arm. Und ich hatte gedacht, das würde mir jetzt auch passieren.“ Die meisten Leute distanzierten sich. Katrins Mutter hielt zu ihr, bekam aber keine Hilfe oder Informationen. Katrin glaubt: „Es sind so viele Informationen, die man als Drogensüchtiger braucht.“ Aber sie sollten „von jemandem kommen, der fachkompetent ist, weil im Moment ist es so, dass vieles einfach untereinander zugetragen wird, und das ist so wie stille Post.“

Schließlich kam Katrin wegen Beschaffungskriminalität in Untersuchungshaft und erlebte ihre erste Entgiftung. Es war ein Wendepunkt. Nachdem sie entlassen wurde, „war ich vier Jahre clean, hab' in der Zeit geheiratet.“ Sie beendete die Schule, machte ihren Führerschein und begann eine Lehre.

Trotzdem gab es Rückfälle: Als Katrin 26 war, ging es ihr nicht gut, und sie entschloss sich zu einer Therapie. „Das Problem war, dass ich substituiert wurde von einem Arzt, der erst um vier Uhr aufmachte. Also muss man quasi den ganzen Tag warten.“ Sie suchte sich einen neuen Arzt, zu dem sie jetzt seit 12 Jahren geht. „Mein Ziel ist es, von der Substitutionsbehandlung wegzukommen und von niemandem mehr abhängig zu sein. Ich möchte einfach nur ein ganz normales, spießiges Leben führen.“

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