Partner organisation logos
Partner-Organisationen:
Diese Seite wurde mit finanzieller Unterstützung ("Educational Grant") von RB Pharmaceuticals Ltd, eine tochtergesellschaft der Indivior PLC, entwickelt

Johannas Geschichte

Johanna Geschichte

Johanna wusste, dass ihr Sohn Michael in der Vergangenheit Cannabis genommen hatte, aber sie gibt zu: "Von dem Heroinkonsum wusste ich lange Zeit gar nichts. Ich wusste nur, irgendwas stimmt nicht."

Michael nahm ab, wurde ängstlich und unzuverlässig. Geld verschwand." Seine damalige Freundin hatte Freunde, die Heroin konsumierten, und kannte diese Anzeichen. "Als sie meinen Sohn daraufhin ansprach, "hat er es sofort erzählt, und ich hatte den Eindruck, dass er sehr erleichtert war, dass es endlich raus war." Johanna unterstützte Michael weiterhin, obwohl das bedeutete, an seinem chaotischen Leben aus Schulden, Prozessen, Gefängnis-und Krankenhausaufenthalten auch weiterhin in gewisser Weise teilzuhaben. "Der Alltag lief überhaupt nicht mehr so planmäßig ab wie vorher", erinnert sie sich. Eine Selbsthilfegruppe, wo Johanna sich mit anderen Familien austauschen konnte, war ihr eine wertvolle Unterstützung. Aber sie hätte sich einen einfacheren Zugang zu Informationen gewünscht: "Es gibt eben doch viele Informationen, die mir damals fehlten und die ich heute habe."

Schließlich wollte Michael"aus der Beschaffungskriminalität rauskommen." Er entschied sich zu einer Therapie und "hat das erste Mal schlafen können. Er war einfach ruhig und hatte wieder Zeit, alltägliche Dinge zu erledigen." Er nahm zu und achtete wieder mehr auf sein Aussehen.

Johanna rät anderen Familien, möglichst viele Informationen über Drogenkonsum und Therapiemöglichkeiten zu sammeln und die Tür offen zu halten. "Ich denke, ihn so zu akzeptieren wie er ist, war das Wichtigste. Einfach da zu sein, wenn er Hilfe braucht. Und ich glaube, dass er dadurch überlebt hat."

Wenn du die Johannas Geschichte mit jemanden teilen möchtest, ist das ganz einfach. Du kannst sie per E-Mail verschicken, aus drucken oder den Link bei Facebook und Twitter posten.