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Hollys Geschichte

Hollys Video-Erfahrungsbericht: Mein Sieg über das Heroin

Hollys Partner war schon opioidabhängig, als ihr Baby geboren wurde. Als sie an postnataler Depression litt, griff sie zu Heroin als "schnelle Lösung".

Holly begann mit Ladendiebstählen und handelte dann selbst mit Drogen, um die Sucht zu finanzieren, die sie inzwischen entwickelt hatte. Schließlich hatte sie eine Gefängnisstrafe wegen Drogenhandels zu verbüßen.

Im Gefängnis hatte Holly die Möglichkeit, ihr Leben zu ändern. Ohne Medikation machte sie eine lange Zeit des Entzugs durch. "Es war furchtbar, drei Monate lang konnte ich überhaupt nicht schlafen ... Ich wünsche dies selbst meinem schlimmsten Feind nicht." Holly überstand den Entzug, war fünf Jahre lang clean und baute sich ihr Leben neu auf. Jedoch ließ ihre Vergangenheit sie nicht los. Sie wurde wieder schwanger und obwohl sie opiatfrei war, nahmen die Behörden ihr ihr Baby weg. Vollkommen verzweifelt, griff Holly wieder zum Heroin. "Es war das Einzige, von dem ich wusste, dass es alle Gefühle abtöten würde."

Holly war entschlossen, einen anderen Weg zu finden. "Ich ging los und suchte mir eine Behandlung so früh wie möglich – bevor die Sucht die Kontrolle übernahm, ging ich los und fand Hilfe." Es gelang ihr abermals, ihr Leben umzukrempeln. Sie arbeitet jetzt ehrenamtlich und setzt sich für Frauenrechte ein. Holly ist fest davon überzeugt, dass es durch gezielte Informationen möglich ist, die richtige Hilfe zu bekommen, jedoch sollte diese sehr viel weitreichender und zugänglicher sein. "Webseiten, Arztpraxen, Kliniken, ambulante Praxen und Kliniken, all diese Orte sollten über die entsprechenden Informationen verfügen, tun dies jedoch nicht." Holly ist nun sehr viel zufriedener und gibt die Hilfen an andere Drogenabhängige weiter, die sie selbst gern gehabt hätte: "Ich bin wieder sehr viel positiver, sehr viel motivierter. Ich möchte anderen einfach nur in ihrer Sucht helfen und die Leute informieren, etwas anderes könnte ich mir gar nicht vorstellen".

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