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Freunde und Familie

Frau, die ihren heroinabhängigen Partner unterstützt

Es ist nicht immer einfach zu erkennen, ob dein Kind oder eine Person, die dir nahe steht, Opiatabhängig ist.

Drogenkonsumenten können vielfach mit Drogen experimentieren oder sie konsumieren, ohne dass sie abhängig werden. Andere widerum zeigen früh Verhaltensänderungen, die erkennen lassen, dass sie die Kontrolle über ihren Konsum verloren haben. Wenn Du vermutest, dass eine Person, die dir nahe steht, ein Problem mit dem Heroin- oder Opioidkonsum hat, informier dich am besten über die häufigsten Zeichen einer Abhängigkeit; das könnte helfen, die Dinge klarer zu sehen.

Diese Webseite enthält außerdem vielfältige Informationen über verfügbare Behandlungsmöglichkeiten. Wichtig ist, dass eine Heroin- oder Opioidabhängigkeit eine chronisch wiederkehrende Krankheit und kein Zeichen eines schwachen Charakters und kein moralisches Scheitern ist. Obwohl heute viele Behandlungsoptionen zur Verfügung stehen, gibt es zumeist keine rasche Heilung. Wenn du mehr darüber erfahren willst, warum der Weg zurück zu einem selbstbestimmten Leben vielfach mehrere Therapien – oder Behandlungsversuche benötigt, findest du hier weitere Informationen.

Wenn man von Leuten hört, die eine Behandlung hinter sich haben, kann man seine eigene Abhängigkeit vielleicht besser verstehen. Hier findest du bewegende Erfahrungsberichte, die tiefe Einblicke in Drogenkonsum und Therapie bieten.

Wir hoffen, diese Informationen helfen den Wissensstand zu erhöhen und Verständnis für die Lebenssituation einer nahestehenden Person zu schaffen. Dies wäre eine gute Grundlage für ein Gespräch ohne Schuldzuweisungen und Vorwürfe. Eine Entscheidung für eine Behandlung oder Therapie dann nicht durch Druck erzwungen werden. Die hier aufgeführten Informationen werden dir jedoch dabei helfen, dich in die richtige Richtung zu lenken. Es gibt Menschen, die helfen können, sei es über diese Website, einen Arzt oder eine Selbsthilfegruppe.

Um einem Freund oder einer Freundin diese Informationen zu geben, lade die Broschüre „Meine Behandlung Meine Wahl“ herunter.

Opioidabhängigkeit kann nicht nur eine Belastung für die selbst betroffene Person sein, sondern auch für deren Freunde und Familie. Ein Vater, der über diese Erfahrungen berichten kann ist Tony Trimingham. Nachdem er seinen Sohn Damien durch eine Überdosis Heroin verloren hatte gründete er eine Elternselbsthilfe um anderen Müttern und Vätern sowie sich selbst im Umgang mit dem Thema Drogenkonsum und Drogentod zu unterstützen. Hören Sie hier Tonys Geschichte hier.

Wenn sich ein Freund oder ein Angehöriger für eine Entgiftung oder eine andere Behandlung entscheidet, kann deine Hilfe und Unterstützung sehr wertvoll sein. Es kann aber auch sein, dass du selbst auch Unterstützung wünscht. Es gibt spezielle Selbsthilfegruppen für Freunde und Angehörige, und hier können Sie nähere Einzelheiten erfahren.

Nach dem Tod von Jürgen Heimchens Sohn entschloss sich der Vater, dass daraus etwas Positives hervorgehen sollte. Hier sehen Sie Jürgen Heimchens Geschichte