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Diamorphin

An Diamorphinbehandlung interessierter Heroinkonsument

Diamorphin, pharmazeutisch produziertes Heroin, steht in einigen wenigen europäischen Ländern zur Verfügung. Es wird in der Regel Patienten verschrieben, die mit der Behandlung Probleme haben.

Verabreichung von Diamorphin
Die Gesetzgebung ist je nach Land unterschiedlich; generell wird die Therapie nicht als Erstlösung verwendet, sondern ist Patienten vorbehalten, die mit herkömmlichen Therapien Schwierigkeiten hatten.

Was könnte ich mögen oder nicht mögen?
Die Verschreibung von Diamorphin hat sich als wirksam bei Patienten erwiesen, die zuvor mit anderen Erhaltungstherapien nur geringe oder keine Erfolge erzielten Dem höheren Risiko eines Drogennotfalls wird begegnet, indem der intravenöse Konsum unter Aufsicht erfolgt Ärztlich verschriebenes Heroin kann einen „Kick” bewirken, der dem des Straßenheroins ähnelt. Es gibt bisher keine Belege dafür, dass der Ausstieg aus einer Diamorphinbehandlung schwerer ist, als bei den bisher üblichen Substitutionsmitteln.

Ärztlich verschriebenes Heroin hat eine kürzere Wirkdauer als andere Medikamente die in der Erhaltungsbehandlung eingesetzt werden. Dies bedeutet jedoch, dass du deinen Arzt/deine Klinik mindestens zweimal am Tag aufsuchen musst, um Entzugserscheinungen zu vermeiden.

Der Einsatz von verschriebenem Heroin kann dazu führen, dass du auch den Konsum anderer Drogen reduzierst oder einstellst. Hierdurch wird u. a. kriminelles Verhalten vermieden. Aufgrund der ausschließlich intravenösen Anwendung, steht es vielen Menschen die Opiate rauchen nicht zur Verfügung.

Wir räumen mit Mythen auf!
Auf der Straße kursieren häufig Mythen über bestimmte Behandlungen. Da ist es wichtig, Fakten von Fiktion zu trennen. Hier ist ein verbreiteter Mythos, den du vielleicht über Diamorphin gehört haben hast.

  • „Ärztlich verschriebenes Heroin hilft den Patienten nicht.” Ärztlich verschriebenes Heroin hat bei Patienten, die mit anderen Substitutionsmedikamenten wenig Erfolg hatten, den Konsum illegaler Drogen deutlich reduziert und ihren allgemeinen Gesundheitszustand verbessert. Ärztlich verschriebenes Diamorphin verursacht mehr unerwünschte Ereignisse als andere Erhaltungstherapien.

Gibt es Nebenwirkungen?
Nicht jeder erlebt Nebenwirkungen; einige der häufigsten Nebenwirkungen von Diamorphin sind:


  • Schwitzen
  • Atemdepression
  • Übelkeit, Erbrechen
  • Verstopfung
  • Verminderte Libido
  • Halluzinationen
  • Benommenheit
  • Ohnmacht
  • Mundtrockenheit-Syndrom.

Die Nebenwirkungen lassen häufig mit der Zeit nach; jedes neue Medikament kann Zeit benötigen, bis man sich daran gewöhnt hat.

Wiederaufnahme der Behandlung?

Wenn du in der Vergangenheit Diamorphin erhalten hast und Probleme hattest, solltest du mit deinem Arzt sprechen. Es kann sein, dass du beim letzten Mal eine falsche Dosis erhalten hast oder dies einfach nicht das richtige Medikament für dich ist.