Partner organisation logos
Partner-Organisationen:
Diese Seite wurde mit finanzieller Unterstützung ("Educational Grant") von RB Pharmaceuticals Ltd, eine tochtergesellschaft der Indivior PLC, entwickelt

Chris' Geschichte

Chris' Video-Erfahrungsbericht: Mein Sieg über das Heroin

Durch Trauer im Alter von 13 Jahren lernte Chris schon sehr früh, dass Drogen eine willkommene Flucht vor den Grausamkeiten des Alltags boten.

Chris siedelte nach England um und suchte nach Arbeit. Er wohnte zumeist in illegalen Unterkünften, als ihm ein Freund Heroin anbot, das er zum ersten Mal injizierte. Chris wurde abhängig und verlor seine Arbeit; er vergleicht Heroin mit einem Kater: „Obwohl man ständig zu sich sagt: Nie wieder, nimmt man die Droge immer wieder zu sich”.

Nach drei oder vier Jahren in Drogenabhängigkeit, und eine Zeit davon sehr stark, war Chris so weit, sich in Behandlung zu begeben, jedoch war es für ihn sehr schwer, die Informationen zu erhalten, die er benötigte. Alles was er finden konnte, waren "Informationen über Sicherheit, sichere Injektionen und ähnliches". Da er keine Behandlung fand, die für ihn richtig war, hörte er mehrmals mit dem Entzug auf und nahm wieder Drogen. "Es ist sehr schwer, diese Art von Vergangenheit hinter sich zu lassen. Man gibt etwas auf, das bisher das Einzige war, was man kannte."

Chris musste die Leere füllen, die durch das Heroin hinterlassen wurde, welches laut ihm "zum Lebensinhalt wird". Er hilft und arbeitet jetzt mit anderen Drogenkonsumenten zusammen und hat dabei das Gefühl, dass er, indem er "etwas zurückgeben konnte und hilfreicher zu anderen Menschen war", auch selbst in die Lage versetzt wurde, seine eigene Abhängigkeit überwinden zu können. Chris bedankt sich bei den Therapeuten, die ihm selbst bei seinem Genesungsprozess halfen: "Durch sie erhält man den Schlüssel zum Öffnen der Tür. Obwohl man diese Tür selbst öffnen muss, sind die Berater jedoch ein sehr wichtiger Teil auf dem Weg dorthin".

Chris’ Rat an andere Drogenkonsumenten, die auch mit der Behandlung beginnen möchten, besteht darin, "durchzuhalten und so viele Informationen wie möglich zu erhalten". Außer besserer Informationsmöglichkeiten ist es seiner Meinung nach auch wichtig, besser zu verstehen, auf was man ein Anrecht hat: "Ich habe ein Recht darauf, behandelt zu werden und mich nicht schämen zu müssen". Selbst als er sich "im Dunklen“ befand, behielt Chris stets eine positive Weltanschauung: "Glauben Sie an eine bessere Zukunft, es gibt immer eine Lösung, es ist nicht alles nur dunkel und aussichtslos".

Wenn du die Chris' Geschichte mit jemanden teilen möchtest, ist das ganz einfach. Du kannst sie per E-Mail verschicken, aus drucken oder den Link bei Facebook und Twitter posten.