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Anthonys Geschichte

Anthonys Erfahrungsbericht: Mein Sieg über das Heroin

"Trinken, rauchen, stehlen. Das war unser Leben", erinnert sich Anthony an seine Kindheit.

"Mit 16 habe ich das erste Mal Heroin geraucht. Meine Cousins haben es richtig krachen lassen mit Drogen und Geld. Und der Dealer wohnte gleich nebenan. Man konnte es gar nicht vermeiden."

Das folgende Jahrzehnt war von Extremen geprägt. Anthony wurde Vater und erhielt Anerkennung für seine Arbeit mit benachteiligten Kindern. Aber gleichzeitig kämpfte er immer wieder gegen eine schwere Heroinabhängigkeit an, er hatte Beziehungsprobleme und er war im Gefängnis, wo er große Angst hatte, sich über dreckiges Besteck mit Hepatitis C anzustecken. Wie bei vielen war sein Therapieweg nicht leicht und auch nicht immer erfolgreich. "Das erste Mal, als ich etwas angeboten bekam, war es einfach nicht das, was ich wollte", erzählt Anthony.

Es gab auch Druck, die Dinge schnell zu erledigen, etwas, wovor er dringend warnt. "Man muss die Dinge langsam und ordentlich machen. Ansonsten fällt es auseinander und man muss alles nochmal machen." Was brachte die Kehrtwende? "Meine Oma hatte vor einigen Jahren einen Schlaganfall, und das war´s. Ich habe mich endgültig für ein Programm entschieden." Dieses Mal versuchte Anthony einen anderen Ansatz.

"Für mich war es eine bessere Option, es gab weniger Gelegenheit abzuweichen. Das hat mich definitiv stabiler gemacht." Außerdem gibt es ihm die Freiheit, das zu genießen, was wirklich wichtig ist. Seine Familie. "Mit den Kindern unterwegs sein zu können, ohne sich Sorgen zu machen. Man fühlt sich einfach gut." Er schaut auf und nickt. "Es hat eine Weile gedauert, aber ich bin noch da. Das allein zählt."

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